Christine Mangold
Praxis für klassische Homöopathie
Lieber Besucher!
Homöopathie
Habe ich Sie neugierig gemacht?
Thema des Monats
Kontaktieren Sie mich
Gästebuch
Fotos
Lesen Sie etwas zum Thema ADHS

ADHS - Krankheit oder Modediagnose    unserer Zeit

von Christine Mangold, erschienen 2007

Vorwort

Was ist los mit unseren Kindern?

In einer Zeit, in der der Überfluss zu regieren scheint und die Kinderzimmer überquellen von Spielzeug und Computerspielen, entziehen sich immer mehr Kinder der „Normalität“ und wollen in unsere Schublade „wie Kinder sein sollen“ nicht mehr hineinpassen.

Sie fallen auf!

Sie fordern unsere Zeit und unsere Aufmerksamkeit in immer höherem Maß und greifen ganz selbstbewusst nach unserer Liebe – auch wenn wir diese nicht immer so ganz vorbehaltlos geben möchten.

 

Während die Kinder das Nervenkostüm ihrer Eltern strapazieren, sucht ein Teil der Eltern „ihr Heil“ in der vielversprechenden Pille Ritalin, um so die Verantwortung für die Entwicklung ihrer Kinder (als folgsame Ritalinsoldaten) an die Pharmaindustrie abgeben zu können.

Allerdings entschließen sich in den letzten Jahren immer mehr betroffene Eltern dazu, für ihr Kind neue Wege zu beschreiten und machen damit ganz neue und ermutigende Erfahrungen.

Die Homöopathie kann hier den Kindern ein ganz besonderer Wegbegleiter sein, da es dabei um die Entfaltung des kindlichen Geistes in seiner Einmaligkeit geht und nicht um das „Zurechtstutzen“ von Störungen und Fehlverhalten.

 Ein ganz neuer Blickwinkel – für Kinder und Eltern.

Sind Sie bereit für ein faszinierendes Thema?

Zu Anfang würde ich Sie, verehrter Leser, verehrte Leserin, gerne auf die nun folgenden Seiten einstimmen.

Lassen Sie sich für das Thema „Störung der Aufmerksamkeit“ mit einem kleinen Test sensibilisieren.

Überlegen Sie, welche der nun folgenden Fragen Sie mit „Ja“ beantworten würden:

 

1.        Haben Sie Schwierigkeiten, Dinge anzufangen?

2.        Stellen Sie beim Lesen fest, dass Sie häufig einen Absatz oder eine ganze Seite noch einmal lesen müssen, weil Sie mit offenen Augen träumen?

3.        Fällt es Ihnen schwer zu entspannen?

4.        Sind Sie impulsiv?

5.        Sind Sie von Natur aus nicht in der Lage, zuerst die Gebrauchsanleitung zu lesen, bevor Sie anfangen?

6.        Sind Sie immer in Bewegung, auch wenn Sie dies gar nicht möchten?

7.        Fällt es Ihnen schwer, allein zu sein?

8.        Sind Sie ein stürmischer, dynamischer Typ?

9.        Sind Sie kreativer und phantasievoller als die meisten Menschen?

10.     Führen Sie einen Terminplaner?

11.     Ist es für Sie ein Gräuel, Aktennotizen zu lesen?

12.     Lachen Sie viel?

13.     Erfassen Sie sehr schnell den springenden Punkt einer Sache?

14.     Wenn Sie sich verlaufen haben, suchen Sie dann den Weg öfter intuitiv?

15.     Reisen Sie gern?

16.     Haben Sie Schwierigkeiten, ein Geheimnis für sich zu behalten?

17.     Leiden Sie an Klaustrophobie?

18.     Haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie verrückt sind?

19.     Vergessen Sie häufig, was Sie sagen wollten, in dem Moment, wo Sie es sagen wollen?

20.     Sind Sie Allergiker?

 

Die eben gestellten Fragen sind aus einem 100 Fragen umfassenden Katalog zur Ermittlung von ADHS beim Erwachsenen.

Zwar kann auch der gesamte Fragenkatalog die Diagnose nicht bestätigen, aber es ist eine ungefähre Orientierung möglich. Je mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, desto wahrscheinlicher ist eine Aufmerksamkeitsstörung.

Für mich ist es lediglich eine Bestätigung dafür, dass in jedem von uns Anlagen da sind, die die Struktur einer Aufmerksamkeitsstörung ermöglichen.

Abhängig von vielen anderen Faktoren wird der Grad der Ausprägung entscheiden, ob ein Intervenieren nötig ist oder nicht.

...und, ich finde es schön zu lachen, zu verreisen und manchmal fällt es mir auch schwer, Dinge anzufangen.

Dies ist ein Teil meiner Individualität. Wie ist das bei Ihnen?

1. Auflage Februar 2007 im Peter Irl Verlag